Grundlagen der HDR - Fotografie
Wie so oft ist die Abkürzung
HDR ein englisch sprachiger Begriff-
High Dynamic Range-
deutet auf ein hohes Kontrastverhältnis des Fotos hin. Die
klassische "chemische" Fotografie konnte ein Kontrastverhältnis
von 10.000:1 wiedergeben. Die digitale Fotografie schafft nur 1000:1.
Jeder kennt das Problem, das Angesicht seines Motivs gegen den hellen
Hintergrund wirklichkeitsnah abzubilden. Entweder stimmt das Angesicht
oder der Hintergrund. Das ist mit der HDR-Fotografie vorbei. Das
Kontrastverhältnis ist hier bei ca. 200.000:1.
In der Praxis heißt dies, dass jeder Stelle (oder fast jede) des
HDR-Fotos eine Zeichnung hat - Schatten wie Lichter. Aber es ist
natürlich nicht so einfach, denn man muß
mehrere Aufnahmen vom Objekt machen und das ist mit lebenden Objekten schlecht möglich, außer sie schlafen. Die Aufnahme (siehe oben)
der Kleinen Kapelle in der Nähe von
Eschenlohe
(Oberbayern) ist ein Beispiel für eine HDR-Aufnahme, an welcher
die Möglichkeiten und die Technik erläutert werden sollen. Im
Archiv sehen Sie Slide-shows weiterer Beispielfotos des Autors der
HDR-Fotografie. Aber auch in entsprechenden Foto-Seiten wie
Panoramio - Fotos aus aller Welt können Sie HDR-Fotos bewundern.
Man wird immer wieder fasziniert sein Fotos dieser Art anzusehen, die
manchmal wie Kunstwerke aussehen oder schlechthin surrealistisch
erscheinen. Dies alles ist für Jedermann möglich, falls er
eine digitale Kamera hat und über entsprechende Software
verfügt. In den weiteren Kapiteln wird über die
notwendigen Vorraussetzungen gesprochen. Das Mindeste ist, Sie
verfügen über eine digitale Kamera (aber auch eine analoge
Kamera macht es möglich-aber das ist ein anderse Kapitel).
Software brauchen Sie vorerst nicht zu kaufen, die kann man testen. Es
gibt eine Vielzahl von Softwareangeboten aber auch einige Marktführer. Ich selbst habe getestet und mich dann entschieden. dies sollten Sie auch machen.